Produktionsrichtlinien als PDF
Das Hauptziel von Colormanagement ist es, Farbverfälschungen durch die Geräte auszugleichen und einer für professionelle Ansprüche genügende, reproduzierbare Umrechnung der Farbdaten zwischen den Ein- und Ausgabegeräten zu sorgen, mit dem Ziel, den Arbeitsfluß zu beschleunigen.
Colormanagement soll Farbverfälschungen ausgleichen, die auf die unterschiedlichen Farbumfänge und geräteabhängigen Farbräume von Bildschirmen, Scannern oder Farbdruckern zurückzuführen sind. Ausgabeprozesse sollen am Monitor wie auch auf Papier simuliert werden können.
Die Ausgabe auf unterschiedlichen Medien soll mit denselben Eingabedaten erfolgen, ohne jeweils ausgabespezifisch eingelesen worden zu sein (medienneutral).
Die Farbprofile mit den darin enthaltenen Informationen können in einem Colormanagement auf zwei Arten verwendet werden:
Eine Art der Verwendung sieht das Einrechnen der Farbinformationen des Profils in den Bilddatenbestand vor. Dadurch werden die Bilddaten, beispielsweise ein RGB-Scan, gemäß den Informationen des Scannerprofils korrigiert, damit sie mit dem Original übereinstimmen. Die ursprünglichen Scandaten sind dann nicht mehr verfügbar, da sie durch die veränderten ersetzt wurden.
Diese Methode hat Nachteile:
Werden z.B. die Informationen eines Monitorprofils oder eines Ausgabeprofils fest eingerechnet, so lassen sich die Bilddaten nur für diesen Ausgabeweg verwenden. Sollen die Bilddaten auf einem anderen
Monitor dargestellt werden, oder eine andere Ausgabe durchgeführt werden, so können die Bilddaten dafür nicht mehr eingesetzt werden.
Die zweite Möglichkeit der Verwendung von Profilen ist das Einbetten in die Bilddateien. Das Einbetten von ICC-Profilen in Bilddateien ist durch die ICCProfile Specification genau festgelegt, um einen Austauschstandard sicherzustellen. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, daß die Bilddateien nun frei zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen und Netzwerksystemen ausgetauscht werden können, ohne daß sich der Anwender über das Vorhandensein des richtigen Profils kümmern muß.
Roland Gregorich
Tel.: +39 0471 246 385
Fax: +39 0471 246 300
eMail: /
Besonders stark im FinishMAN Roland Technologieforum bei Rotolongo zeigt enormes Inline-Finishing-Potenzial der ROTOMAN Im Juni waren auf Einladung
... mehr dazu